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An drei Schultagen im Januar hatten wir, die Klasse 4a, ein besonderes Unterrichtserlebnis. Wir trainierten mit Spielen und Übungen, wie wir unser gemeinsames Miteinander verbessern könnten.

Wir hatten Familie Schöllmann zu uns eingeladen. Sie zeigten uns in praktischen Übungen, wie wir in der Gruppe friedlicher und auch erfolgreicher agieren könnten. Dazu lernten wir den Wolf und die Giraffe näher kennen. Wir hatten auch vorher im Unterricht schon mit diesen beiden doch so unterschiedlichen Tieren gearbeitet. Während der Wolf sehr schnell mit Beschuldigungen und Beschimpfungen zur Hand ist, betrachtet die Giraffe die Welt von einer höheren Ebene aus. Das erklärt sich schon durch ihre Größe. Wir haben auch erfahren, dass sie das größte Herz von allen Säugetieren der Welt hat. Damit betrachtet sie die Probleme erst einmal viel ruhiger und sucht nach friedlichen Lösungen. Wir haben auch gelernt, dass jeder Mensch eine Wolfseite und eine Giraffenseite in sich trägt. Schön wäre es, wenn wir häufiger unsere Giraffenseite sprechen ließen. Jeden Tag hatten wir uns ein Ziel gesetzt, dass wir in Übungen, schriftlichen Aufgaben, aber auch Spielen schaffen wollten. Sehr schnell gingen die zwei Unterrichtsstunden vorbei, ebenso wie unsere drei besonderen Tage.

Am Ende nahmen wir uns vor, unser neu erworbenes Wissen über die Wirkung unserer Sprache, mehr mit in unseren Unterrichtsalltag einzubeziehen. Natürlich müssen wir das immer wieder miteinander trainieren und einüben.

Vielen Dank an die Familie Schöllmann, unsere freundlichen Trainer.

Besonders möchten wir uns beim Elternbeirat bedanken, der uns bei unserem Training finanziell unterstützt hat.